Und, schon gespannt auf den Titel?
Nicht selten werde ich von neuen Kontakten in meinem Umfeld gefragt, was denn mein Lieblingsfilm sei. Während mein Hirn noch rattert und die Schweissperlen bereits in den Startlöchern sitzen erlaubt sich mein Sprachorgan bereits meist eine gedruckste Antwort im Stile von „Tja… ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, es gibt zuviele g…“. Und spätestens da werde ich dann meist unterbrochen mit Worten wie „Was denn, jeder hat doch einen Lieblingsfilm, nenn doch einfach einen.“.
Die Sache mit dem Lieblingsfilm
Nun, meine ersten beiden Fragen an dich, lieber Leser: Wie wichtig ist es zu wissen, welcher Film dir denn wirklich am besten gefällt? Und falls doch oder du einfach neugierig bist, dein eigenes Archiv an gesehenen Filmen zu durchforsten, wie kommst du zu einer befriedigenden Antwort? Nun, wenn ich mein Hirn sehr direkt mit dieser Frage konfrontiere kommt die erste Fehlermeldung bereits mit „Es waren so viele, dass ich gar nicht weiss, wo mit aufzählen anzufangen…“ zurück. Ich bin mir sicher ich bräuchte Tage bis Wochen um eine einigermassen repräsentative Liste zusammen zu schreiben die ansatzweise zufriedenstellend wäre. Selbstredend lasse ich an dieser Stelle den Einwand gelten, wie wichtig ein Film schon sein kann, wenn ich mich nicht unmittelbar daran erinnern mag, doch weit gefehlt – Sind es nicht oft genau die Filme, die man zu nachtschlafener Zeit oder im Rausch des letzten Drinks nach einer durchzechten Bartour noch reingepfeffert hat, die einen trotz oder gerade wegen der Berauschung beeindruckt haben, vom Hirn jedoch gänzlich verdrängt und durch den Wecker am nächsten Morgen vor der Arbeit hat in Vergessenheit geraten lassen? Ein Paradoxon das ich nur zu gut kenne und sich doch immer mal wieder behauptet, denn unser Hirn hat die erstaunliche Fähigkeit, Dinge die im Alltag nicht benötigt werden, in irgendeinem verstaubten Hirnareal zu deponieren, das zwar vorhanden ist und abrufbar wäre, aber den klassischen „Es liegt mir auf der Zunge…“ Effekt auslöst, den ich mir bei einer zwischenzeitlich dokumentierten aber kaum repräsentativen Liste von nun mehr bereits über 400 Titeln zeitlich einfach nicht leisten kann.
Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?
Solche ‚Probleme‘ – wie man sie im Sprachgebrauch der westlichen Dekadenz gerne nennt, hätte ich in der Vergangenheit liebend gerne mit Excel bekämpft, Freund und Feind zugleich. Einfach zu bedienen doch am Ende steht trotzdem nur das in der Zelle, was ich eigentlich schon weiss, keine Extra-Informationen oder dynamischen Abrufe von nützlichen Querverweisen ohne Fingeryoga & psychischem Kopfstand. Und an alle Excel-Experten dort Draussen, die sich bereits ihre eigene Film-Datenbank zusammengebaut haben – Ich ziehe meinen Hut vor euch, ehrlich! – Dennoch greife ich lieber zu einem Tool zurück das es mir erlaubt, innert weniger Momente auf viele bereits verfügbare Informationen zuzugreifen. Warum das Rad auch neu erfinden, wenn wir bereits fliegen können? Zu genannten Informationen gehören mitunter Filmnamen, Cover, Schauspieler, Regisseur, Ersterscheinung, Prequels & Sequels… die Liste könnte endlos so weitergehen und das hat seinen Wert. Ich mag es wenn Daten verknüpft sind und in Relation zu einander stehen, denn genau das bildet den Mehrwert, der grösser ist als die Summe ihrer Einzelteile. Die Möglichkeit, schnell und einfach eine Liste der Titel anzuzeigen, die ich bereits gesehen habe sowie derer die noch auf meiner Liste von zu Sehenden steht, nach weiteren Filmen meiner Lieblingsschauspieler zu suchen oder Genres durchzustöbern.
LetterboxD, meine Antwort auf eine unnötige Frage

Und so sieht es aus, wenn du LetterboxD zum ersten Mal besuchst.
In Zeiten wie von Netflix, Prime & Co. mag das fast überflüssig klingen, doch so wenig mir die eingangs gestellte Frage bedeutet, so sehr eröffnet sich mir die Möglichkeit anderen einen Einblick in mein Leben zu gewähren, den ich weder mit Excel geschweige denn bei einem Date so hätte wiedergeben können. Denn genau damit kann ich Daten das sein lassen, was sie sind, genau… Daten. Und mich dann auf Dinge fokusieren, die wichtiger sind.
Nun stellst du dir bestimmt die Frage, wozu LetterboxD in der Lage ist. Ich will es dir erklären:
- Du kannst Filme speichern, die du bereits gesehen hast (wahlweise mit Datum & Kommentar.
- Du kannst eine simple Watchlist anlegen für Filme, die du gerne noch sehen möchtest.
- Du kannst jeden gesehenen Film auf einer 5-Sterne-Skala mit einer Abstufung von halben Sternen bewerten.
- Die kannst zu jedem Film ein öffentliches Review schreiben wie auch andere Reviews lesen.
- Du kannst beliebig viele Listen von Filmen anlegen und einen Intro-Text dazu schreiben.
- Du kannst anderen Membern folgen für neue Vorschläge basierend auf deren Interessen.
- Du kannst für jeden beliebigen Film nachsehen, bei welchem Anbieter/Streamingdienst er aktuell verfügbar ist (als Stream oder One-Time-Purchase, für alle ohne Abo).
Desweiteren bieten die Suchoptionen, Filter & Sortieroptionen viele Möglichkeiten, um dich durch Millionen von Titeln durchzusuchen und auch den letzten Film den du vlt. schon bewusst verdrängt hast noch deiner Have-Seen List hinzuzufügen 😉
Hinweis: Die Seite ist mehrheitlich in Englisch gehalten, es ist aber auch für Laien dieser Sprachen leicht, sich schnell zurecht zu finden und dürfte kein Grund sein, weiterhin krakelige Excellisten zu pflegen oder Filme dreifach zu schauen, es sei denn sie sind wirklich verdammt gut!
Nun… um den Hund noch in seinen eigenen Schwanz beissen zu lassen und den Bogen zu schliessen, möchte ich doch noch beantworten, was denn nun mein Lieblingsfilm (oder einer meiner Lieblingsfilme, das ist auch echt verdammt schwierig) ist.
Dazu lade ich dich ein, mein Profil zu besuchen und die Sektion „Favorite Films“ mit einer vorgegebenen Anzahl von bis zu 4 Filmen zu sichten. Direkt vorab: Mess meinem Usernamen nicht zuviel bei, ein klassischer Fall von „Dieser Username ist schon vergeben“- & „Möchtest du dich User5829 nennen?“-Problematik, die mich fast 15 Minuten meines Lebens gekostet hat. Ein Unding das man mit einer einfachen User-ID hätte lösen können, aber da schweifen wir deutlich vom Thema ab.
Für alle technikaffinen Leser, hier der QR-Code:

Falls dir der Beitrag geholfen hat, von deinem Excelsheet wegzukommen, dich einfacher zu organisieren oder an deinem Filmabend dein Date adäquat auf dein neues LetterboxD-Profil zu verweisen, freut es mich dein Leben mit einem weiteren nice-to-have-but-not-necessary Werkzeug bereichert zu haben.
Falls du glaubst irgendeinen Must-Have-Seen Film zu kennen der noch nicht auf meiner Have-Seen-Liste steht, schreib’s in die Kommentare.

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Ich schreibe regelmässig Artikel zu den Themen LifeHacks, Finance, SmartHome & weiteren Lifestyle-Themen.
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